Gute-Laune-Kurs in Spandau

Gut drauf sein wenn’s drauf ankommt
mit Gute-Laune-Coach Sigrid Engelbrecht

Beschreibung: Die Stimmung, in der wir sind, beeinflusst ganz unmittelbar unsere Wirkung auf andere. Mit guter Laune und einer optimistischen Ausstrahlung haben wir es leichter, beruflich und auch privat.

 

In diesem Kurs
• lernen Sie leicht anzuwendende Gute-Laune-Macher kennen, die Sie dabei unterstützen, Ihre Stimmung gezielt positiv zu verändern.
• kommen Sie Ihren persönlichen Stimmungskillern auf die Spur und lernen, anders als bisher damit umzugehen.
• erfahren Sie, welche Gewohnheiten Sie dabei unterstützen, gute Laune vermehrt in Ihr Leben zu locken.

Kursnummer: Sp1.228-S

wann & wo: Sa, 16.06.2018, 09:30 – 16:00
Haus der Volkshochschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17, Raum 206

Ansprechpartnerin: Frau Katja Schubert-Linder,
E-Mail: k.schubert-linder@ba-spandau.berlin.de

Nicht jedes Lächeln wirkt positiv

Nicht jedes Lächeln strahlt einfach nur Glück oder Zuneigung aus – es kann auch subtile Signale der Dominanz vermitteln.
 
Wie gut Menschen diese feinen Unterschiede erkennen und welche unwillkürlichen Reaktionen dies hervorruft, haben nun US-Forscher untersucht. Das Ergebnis: Gerade in stressigen Reaktionen registrieren wir unbewusst sehr wohl, welche Art des Lächelns wir als Feedback erhalten. Und das wiederum wirkt sich auf unseren Herzschlag und den Pegel der Stresshormone in unserem Körper aus.
 
Das Lächeln ist ein wichtiger Teil unserer nonverbalen Kommunikation. Es vermittelt unsere fröhliche Stimmung, signalisiert Freundschaft und Kooperation und es zeigt anderen Menschen, dass wir nichts Böses gegen sie im Schilde führen. Unser Lächeln schafft daher Vertrauen und hilft dabei, soziale Bindungen zu festigen. Selbst Hunde haben im Laufe ihrer Domestikation gelernt, das Lächeln des Menschen zu erkennen, wie Studien belegen. Doch Lächeln ist nicht gleich Lächeln, wie man inzwischen weiß: „Menschen lächeln in ganz verschiedenen Situationen und in verschiedenen emotionalen Zuständen“, erklärt Studienleiterin Paula Niedenthal von der University of Wisconsin-Madison.
 
• So lächeln wir ein Baby oder einen geliebten Menschen unwillkürlich mit dem „Belohnungslächeln“ an, das unsere glückliche Stimmung ausdrückt.
 
• Das kooperative Lächeln drückt Verbundenheit oder auch Mitleid aus und bestätigt, dass wir keine Bedrohung sind.
 
• Und mit dem Dominanzlächeln drücken Chef*innen Wohlwollen aus, signalisieren aber gleichzeitig ihren höheren Rang…
 
Quelle: Nicht jedes Lächeln wirkt positiv – www.wissenschaft.de

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune Teil 4

• Seien Sie überzeugt davon, selbst keine Kontrolle über Ihre Gefühle zu haben
• Halten Sie sich ständig vor Augen, dass Sie altern, dass die allgemeine Weltlage immer problematischer und überhaupt alles immer fürchterlicher wird
• Suchen und finden Sie stets ein Haar in der Suppe
• Rechnen Sie immer damit, zu versagen
• Trauen Sie niemandem über den Weg
• Bemühen Sie sich, es allen recht zu machen
• Finden Sie viele einleuchtende Gründe, die „schuld“ an Ihrer schlechten Laune sind: Das Wetter … der Chef … Ihr Partner … das abgestürzte Computerprogramm…
• Beklagen Sie sich ausführlich über andere Menschen, deren mangelnde Sensibilität, deren Charakter, deren Unvermögen, deren Fehler …
• Verlangen Sie von anderen, dass sie alles perfekt machen müssen – und verlangen Sie das vor allem auch von sich selbst
• Glauben Sie fest daran, dass andere Menschen die Macht haben Ihre Gefühle zu verletzen
• Fühlen Sie sich grundsätzlich für andere und deren Wohlbefinden verantwortlich
• Erwarten Sie, dass wichtige Leute Sie mögen müssen
• Rechnen Sie stets mit dem Schlimmsten
• Wenn Sie am Abend zu Hause sind, denken Sie noch einmal an all die fürchterlichen Dinge, die heute passiert sind.
• Gönnen Sie sich kräftige Schlucke aus der Flasche – irgendeine Freude muss man doch auch als chronisch mies gelaunter Mensch mal haben, oder?
• Bleiben Sie möglichst lange auf, damit Sie am nächsten Morgen verkatert, unausgeschlafen und in Hektik einen neuen Schlechte-Laune-Tag starten können.
 
Tja, mit dieser vierteiligen Anleitung zur schlechten Laune sind vielfältige Voraussetzungen geschaffen, für die nächsten Monate immer neue negative Spiralen zu erzeugen… und Sie können nach bewährtem Muster immer wieder von vorn anfangen.;-)

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune, Teil 3

• Seien Sie überzeugt davon, selbst keine Kontrolle über Ihre Gefühle zu haben

• Halten Sie sich ständig vor Augen, dass Sie altern, dass die allgemeine Weltlage immer problematischer und überhaupt alles immer fürchterlicher wird

• Suchen und finden Sie stets ein Haar in der Suppe

• Rechnen Sie immer damit, zu versagen

• Trauen Sie niemandem über den Weg

• Bemühen Sie sich, es allen recht zu machen

• Finden Sie viele einleuchtende Gründe, die „schuld“ an Ihrer schlechten Laune sind: Das Wetter … der Chef … Ihr Partner …

• Beklagen Sie sich ausführlich über andere Menschen, deren mangelnde Sensibilität, deren Charakter, deren Unvermögen, deren Fehler …

• Verlangen Sie von anderen, dass sie alles perfekt machen müssen – und verlangen Sie das vor allem auch von sich selbst

• Glauben Sie fest daran, dass andere Menschen die Macht haben Ihre Gefühle zu verletzen

Sie sehen: Schlechte Laune ist ganz leicht zu haben… 😉

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune, Teil 2

 Nicht ganz ernst gemeint – aber sehr wirksam:
• Vergleichen Sie sich stets mit anderen und seien Sie nie mit dem zufrieden, was Sie haben.
 
• Zweifeln Sie an Ihren Fähigkeiten.
 
• Regen Sie sich ständig über Ungerechtigkeiten auf – vor allem über solche, die Ihnen selbst widerfahren sind.
 
• Betrachten Sie sich als Opfer Ihrer Vergangenheit und Ihrer Lebensumstände.
 
• Seien Sie überzeugt davon, ein Pechvogel zu sein.
 
• Machen Sie Ihren Wert immer vom Ergebnis Ihres Handelns abhängig.
 
• Versuchen Sie allen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.
 
• Machen Sie stets gute Miene zum bösen Spiel.
 
• Machen Sie keine Arbeitspausen und wenn doch, bleiben Sie auf ihrem Platz sitzen.
 
• Bewegen Sie sich überhaupt möglichst wenig.
 
• Glauben Sie fest daran, dass Sie sich sowieso nicht ändern können.
 

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune, Teil 1

Nicht ganz ernst gemeint – aber sehr wirksam:
 
• Stehen Sie möglichst spät auf, so dass Ihnen keine Zeit bleibt in Ruhe zu frühstücken.
 
• Denken Sie schon beim Aufstehen daran, was dieser Tag alles an Problemen und Konflikten bringen könnte.
 
• Essen Sie hastig im Stehen und werfen Sie dabei einen Blick auf die Katastrophenmeldungen in der Tageszeitung.
 
• Betrachten Sie Ihre Arbeit als notwendiges Übel, was Sie hinter sich bringen müssen.
 
• Reden Sie häufig über Krankheiten.
 
• Signalisieren Sie mit gebeugten Schultern und gesenktem Kopf, dass Sie sowieso nicht angesprochen werden möchten – und wenn doch: zeigen Sie dem anderen, wie sehr Sie das nervt.
 
• Investieren Sie keine Zeit, Ihre Arbeit gut zu organisieren, sagen Sie sich, dass Sie das sowieso nicht „drauf haben“ – wenn etwas schief geht werden Sie schon einen Sündenbock finden.
 
• Denken Sie grundsätzlich schlecht von sich selbst und halten Sie sich immer wieder vor, was Sie alles falsch gemacht haben.
 
• Verzeihen Sie weder sich selbst noch anderen Fehler und Schwächen.
 
🙁

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück

Gesundheitsforscher werten gute soziale Kontakte als besonders wichtigen Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden.
 
Sich mit anderen verbunden zu fühlen, zusammen zu lachen und guter Stimmung zu sein, verschönt nicht nur den Tag, sondern macht auch stressresistenter und verhilft zudem dazu, besser mit den Widrigkeiten des Alltags zurechtzukommen. Insbesondere wird es als Glück empfunden, sein Glück mit anderen teilen zu können.
 
Freundschaften sind echte Gute-Laune-Macher. Auf die Anzahl der Freundinnen und Freunde kommt es dabei nicht an. Viel wichtiger ist die Qualität der Beziehung. Besonders in den zwischenmenschlichen Beziehungen wird das Kausalitätsgesetz des Säens und Erntens wirksam. Wie wär’s damit hier öfters mal in Vorleistung zu gehen? 🙂

Erst mal tiiiieeef durchatmen…

Dass der Atem in unmittelbarem Zusammenhang mit unserer Stimmung, dem Wohlbefinden und der Konzentrationsfähigkeit steht, das wissen wir, und doch wir ziehen oft nicht die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis.
 
Je stärker wir unter Druck stehen, desto flacher wird in aller Regel auch die Atmung. Dadurch werden der Körper und vor allem auch das Gehirn mit nur wenig Sauerstoff versorgt. Die Leistungsfähigkeit lässt nach. Immer wieder kleine Pausen einzulegen und sie dazu zu nutzen, möglichst am offenen Fenster oder draußen an der frischen Luft tief durchzuatmen, verschafft uns neue Energien und hebt unsere Stimmung.
 
Diese beruhigende uns stärkende Wirkung des bewussten tiefen Atmens lässt sich noch ausbauen, beispielsweise mit der Herz-Intelligenz-Übung. Sie besteht aus drei Schritten:
1. Innehalten
2. die Aufmerksamkeit zum Herzen hin leiten und
3. während Sie bewusst atmen, Sie sich an etwas Positives erinnern und Sie sich möglichst deutlich die Details dieser Erfahrung vergegenwärtigen – so, als würden Sie es jetzt, in diesem Moment, erleben.
 
Wenn Sie diese Übung durchführen, werden Sie feststellen, dass Sie ruhiger werden und dass Energie Sie durchströmt. … 🙂