24. Juli – internationaler Tag der Freude

Heute, am 24. Juli, ist der internationale Tag der Freude. Er ist 1981 ausgerufen worden. Wahrscheinlich, weil sich zu wenig gefreut wird… 😉
 
Das heißt jetzt nicht, dass angesagt ist, an diesem Tag – oder irgendeinem anderen – ständig in gekünsteltes Lachen auszubrechen, ein Dauergrinsen in den Mundwinkeln festzuschrauben oder trällernd durch den Tag zu tanzen.
 
Nachfolgend ein paar Tipps, so ganz nebenbei heute oder ganz generell die Freude im Alltag zu vermehren:
 
1. Lassen Sie sich neugierig und aufgeschlossen auf unbekannte Situationen ein!
2. Genießen Sie einzigartige Momente!
3. Lieben Sie und genießen Sie es, geliebt zu werden!
4. Geben Sie etwas Gutes weiter!
5. Denken Sie oft daran, dass Lachen gesund und ansteckend ist!
6. Seien Sie dankbar für Freunde, die ein offenes Ohr für Sie haben!
7. Erledigen Sie Arbeiten, die Ihnen wirklich gefallen und liegen!
8. Genießen Sie Ihre Hobbys.
9. Lassen Sie sich von niemand runterziehen – bleiben Sie optimistisch und zuversichtlich!
10. Freuen Sie sich mit Ihren Freunden am Leben und schönen Seiten daran!
 
Erfinden Sie mindestens zehn weitere Impulse, die dabei helfen, mit Freude und guter Laune durchs Leben zu gehen – auch wenn manchmal heftiger Gegenwind wütet. 🙂

Mal einfach „sinnfrei“ vor sich hinleben…

Wie wäre es, sich ab und zu mal einen richtig „sinnfreien“ Tag zu gönnen? Einen Tag, an dem Sie einfach nur das tun, wonach Ihnen gerade ist. Sich ausdrücklich solche Dinge gestatten, die Sie sich sonst nicht erlauben – weil der Anspruch dominiert, Ihre Zeit sinnvoll zu verbringen und sich nützlich zu machen.

Vielleicht mal endlos lange schlafen, vielleicht irgendeinen sinnfreien Schrott im Fernsehen angucken, vielleicht etwas Triviales lesen, stundenlang telefonieren, ohne Ziel in der Gegend herumschlendern, einfach nur herumhängen…

Es kann richtig gut tun, alle „Ich sollte“-Ansprüche an sich selbst loszulassen, eben mal keine Tagesagenda aufzustellen und ganz bewusst nichts Sinnvolles oder Nützliches zu tun nur weil eben die Vernunft sagt, dass alles sinnvoll und nützlich zu sein hat. Statt dem Sinn dem Unsinn frönen. Das kann ungemein entlasten, besonders, wenn Sie sonst sehr diszipliniert sind… probieren Sie’s aus! 🙂

Na, wie gehen Sie denn?

Unser Gang verrät viel darüber, wer wir sind und wie wir uns fühlen. So gehen Männer anders als Frauen, Ältere anders als Kinder und ein fröhlicher Mensch anders als ein deprimierter.
Ein Experiment zeigt nun, dass dies auch umgekehrt funktioniert: Der Gang kann unsere Psyche beeinflussen. Ließen die Probanden die Schultern hängen und bewegten sich eher deprimiert, dann neigten sie auch zu einer negativeren Stimmung. Nahmen sie eine positivere Gehhaltung ein, hob dies auch ihre Laune.
Nach Ansicht der Forscher könnte dieses Biofeedback daher eine vielversprechende und simple Methode sein, gegen Depressionen und Niedergeschlagenheit buchstäblich anzugehen.
 
Quelle:
› Johannes Michalak (Universität Witten Herdecke) et al., Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, doi: 10.1016/j.jbtep.2014.09.004

Mit Fragen das Leben verändern

Indem wir gezielt Fragen einsetzen, können wir unsere Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung lenken. Wie wär’s, sich jeden Morgen einige optimistische und aufbauende Fragen zu stellen? – Und diese natürlich auch zu beantworten. Fragen Sie sich morgens also beispielsweise:
 
• Wofür könnte ich momentan ganz besonders dankbar sein?
• Wen oder was liebe ich?
• Was begeistert mich?
• Was ist das Beste, das mir heute passieren könnte?
 
Probieren Sie dies einmal für 21 Tage aus und Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass sich Ihr Blick in die Welt verändert.
 
Idee nach Anthony Robbins 🙂

Gedanken und Gefühle mit dem Körper lenken

Jeder Gedanke hat unmittelbar Auswirkungen auf den Körper. Hormone werden ausgeschüttet, die Aktivität des Kreislaufsystems und der Drüsen wird angeregt oder gedrosselt, die Motorik wird in Bewegung versetzt oder verlangsamt. Umso wichtiger, negative Gedankenschleifen, die zu keiner Lösung führen, gezielt abzubrechen und sich auf Angenehmeres zu konzentrieren, denn eine dauerhaft miese Stimmung schadet nicht zuletzt auch der Gesundheit.
 
Außer dass wir unsere Gedanken gezielt auf Schönes lenken können wir uns auch ganz bewusst in eine Körperhaltung begeben, die zu einer heiteren und optimistischen Stimmungslage passt. Wer aufrecht geht und den Blick in die Weite richtet, wird sich anders fühlen und sich andere Gedanken machen als jemand, der gebückt und mit gesenktem Blick entlangschlurft.
 
Nutzen Sie die wechselseitige Wirkkraft von Körper, Geist und Seele aufeinander für Ihre persönliche Stimmungspflege. Mit etwas Übung haben destruktive Grübeleien keine Chance mehr sich dauerhaft in ihren Gedanken und Gefühlen einzunisten. 🙂

Guter Job – gutes Leben?

Arbeit nimmt einen großen Teil unserer Lebenszeit ein. Vielen Unternehmen ist deshalb ein gutes Betriebsklima wichtig, denn sie wissen, dass sich eine positive Arbeitshaltung auch positiv auf die Produktivität auswirkt. Doch steigt mit der Arbeitszufriedenheit auch das persönliche Wohlbefinden? Und welche Rolle spielt dabei das Einkommen?

Wie in einer aktuellen Studie der Hochschule Fresenius dokumentiert wird, besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden. Wem sein Job Spaß macht, fühlt sich auch nach Feierabend wohler.

Dies ist dann der Fall, wenn wir
• einen Sinn in dem sehen, was wir tun
• wir die Aufgaben für interessant halten
• Aufstiegsmöglichkeiten gegeben sind
• uns Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen
• das Team konstruktiv zusammenarbeitet
• die Unternehmenskultur gut ist
• unsere Arbeit von Vorgesetzten anerkannt wird

Alle diese Faktoren haben Einfluss darauf, wie wohl wir uns an unserem Arbeitsplatz fühlen. Einkommen und Alter konnten dieser Erhebung zufolge mit dem Wohlbefinden nicht eindeutig in Verbindung gebracht werden. Auch konnten kaum Unterschiede in Bezug auf das Geschlecht festgestellt werden. Frauen und Männer werteten die Faktoren, die Einfluss auf ihre Arbeitszufriedenheit ausüben, ganz ähnlich.

Bleibt die Überlegung: Wo haben wir Einflussmöglichkeiten? Was ist uns möglich, dafür zu tun, um die Arbeitszufriedenheit zu stärken? – Und was sollten wir lassen, da es sich kontraproduktiv auswirkt? … 🙂

Gute Laune aufschreiben

 Jeder Tag besteht aus guten und schlechten Momenten. Was uns im Gedächtnis bleibt, können wir selbst beeinflussen. Deshalb empfiehlt Glücksforscher Martin Seligman, ein Glückstagebuch zu führen.
Schwarz auf weiß ist dann zu lesen, welche Momente schön und angenehm im Alltag waren, was wir genossen und geliebt haben. Damit bewahren wir das Schöne vor dem Vergessen.
Es geht dabei nicht vorrangig um die großen Augenblicke, die strahlenden Highlights – denn die bleiben uns dank der damit verbundenen starken Gefühle ohnehin im Gedächtnis – sondern vor allem um die kleinen Gute-Laune-Macher: den Duft von frisch gemähten Gras, das unverhoffte Kompliment einer Kollegin, den Geschmack der ersten Plätzchen vor Weihnachten …
Funktioniert nachweislich und lang anhaltend: Eine italienische Studie zeigte, dass depressive Patienten nach zehn Wochen täglicher Einträge ins Glückstagebuch deutlich weniger Angst hatten und sich ihre Stimmungslage stark aufgehellt hatte.
 
Mein Tipp: Richten Sie Ihr Augenmerk konzentriert auf Ihre speziellen Gute-Laune-Macher, halten Sie jeweils einen Moment inne, um das Schöne zu genießen + schreiben Sie am Abend fünf dieser Momente auf – das kann auch ganz kurz in Stichworten sein… 🙂

Optimismus lässt sich lernen

Werfen Sie nach persönlichen Rückschlägen häufig entmutigt das Handtuch? Dann sind Sie wahrscheinlich pessimistisch eingestellt und beherrschen damit auch meisterlich die Kunst, sich selbst auszubremsen.
 
Rückschläge lassen sich leichter überwinden und auch neue Aufgaben angehen, wenn dies aus einer optimistischen Haltung heraus geschieht. Dabei brauchen Sie durchaus nicht als Sonnenscheinchen zur Welt gekommen sein – Optimismus lässt sich auch lernen. Dem US-Psychologen Martin Seligmann zufolge werden Sie optimistischer, wenn Sie die eigenen Einstellungen im Hinblick auf vier Aspekte bewusst in Frage stellen.
 
1. Dauer
Optimisten halten Rückschläge für vorübergehend und Erfolge für dauerhaft. Pessimisten vertreten die gegenteilige Ansicht.
 
2. Auswirkung
Optimisten halten die Auswirkungen auch eines kleinen Erfolgs für universell und allgemein gültig, die Auswirkungen eines Rückschlages hingegen für vernachlässigbar. Pessimisten glauben dagegen, dass selbst ein kleiner Rückschlag einen „den ganzen Tag verhagelt“ und auch ein großer Erfolg „den Kohl nicht fett macht“.
 
3. Verantwortung
Optimisten halten sich für Erfolge allein verantwortlich, für Misserfolge hingegen nicht – auch wenn sie unschuldig am Erfolg und mit schuld am Misserfolg sind – bei Pessimisten verhält es sich genau umgekehrt.
 
4. Einfluss
Optimisten schätzen ihren Einfluss hoch ein („Das kriege ich auch noch hin!“) und sehen bei Problemen eher die Chancen. Pessimisten unterschätzen ihren Einfluss und sehen eher die Schwierigkeiten.
 
Also, überlegen Sie: es ist IHRE Lebenszeit. Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“ sondern darum, das Beste daraus zu machen… 🙂

Das Gute-Laune-Journal

Öfters gut drauf zu sein lässt sich effektiv mit einem Gute-Laune-Journal unterstützen. Legen Sie sich einfach im Computer – oder auf dem Papier – die nachfolgenden zwei Listen an:

Die erste Liste trägt den Titel: „Was mir gut tut“, und hier schreiben Sie all die Dinge auf, von denen Sie wissen oder vermuten, dass sie gute Laune fördern. Nehmen Sie sich dafür so lange Zeit, wie Sie möchten.
 Prüfen Sie anschließend, was Sie aus dieser Liste sofort oder demnächst umsetzen können, damit Ihre Stimmung steigt und markieren Sie es.

Die zweite Liste trägt den Titel: „Was mir nicht gut tut“ und hier listen Sie Ihre speziellen Gute-Laune-Killer auf. Prüfen Sie anschließend, was Sie davon sofort oder demnächst aus Ihrem Leben entfernen können, damit Sie entlastet werden und es Ihnen besser geht.

Setzen Sie in beiden Listen Prioritäten! Beginnen Sie mit den Punkten, die Sie am einfachsten und schnellsten erledigen können. Entwickeln Sie danach eine erste Strategie, wie Sie größere Herausforderungen lösen können.

Beglückwünschen Sie sich, wenn Sie einen Punkt erfolgreich umgesetzt haben und notieren Sie spontan, wie Sie sich fühlen. 🙂