Gute Laune Journal

Öfter gute Laune haben lässt sich effektiv mit einem Gute Laune Journal unterstützen. Nehmen Sie dazu einzelne Blätter, die Sie in einem Ordner abheften können. Wer am Computer arbeitet, legt sich entsprechende Arbeitsdateien an.
 
• Erstellen Sie als erstes eine Liste mit dem Titel: „Was mir gut tut“. Nehmen Sie sich dafür so lange Zeit, wie Sie möchten.
 Prüfen Sie anschließend, was Sie aus dieser Liste sofort oder demnächst umsetzen können, damit Ihre Stimmung steigt und markieren Sie es.
• Ebenso erstellen Sie eine Liste mit dem Titel: „Was mir nicht gut tut“. Prüfen Sie anschließend, was Sie davon sofort oder demnächst aus Ihrem Leben entfernen können, damit Sie entlastet werden und es Ihnen besser geht.
 
• Setzen Sie in beiden Listen Prioritäten! Beginnen Sie mit den Punkten, die Sie am einfachsten und schnellsten erledigen können. Entwickeln Sie danach eine erste Strategie, wie Sie größere Herausforderungen lösen können. 

 
• Und auch hier gilt, frei nach Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“
Machen Sie sich auf den Weg. Jetzt! 

 
• Beglückwünschen Sie sich, wenn Sie einen Punkt erfolgreich umgesetzt haben und notieren Sie spontan, wie Sie sich fühlen. 🙂

Anderen helfen macht glücklich

Glück empfinden steckt an: Es verdoppelt sich, wenn Sie es teilen. Wenn Sie andere Menschen unterstützen und ihnen helfen, dankt es Ihnen Ihr Körper mit einer deutlichen Ausschüttung von Glückshormonen. Der andere ist glücklich und Sie sind es auch.
Das Journal of Happiness Studies veröffentlichte dazu eine Studie: Dazu sollten sich die Teilnehmenden an etwas erinnern, was sie gekauft hatten.
Während die Teilnehmenden der ersten Gruppe sich an einen Kauf erinnern sollten, den sie für sich selbst getätigt hatten, wurden die Teilnehmenden der zweiten Gruppe gebeten, einen Kauf für eine andere Person zu visualisieren.
Die Teilnehmenden beider Gruppen wurden gebeten, sich dabei auch in die die Kaufaktion jeweils begleitenden Gefühle erneut hineinzuversetzen. Diejenigen, die sich an einen früheren Kauf für jemand anderen erinnerten, waren deutlich zufriedener und glücklicher als die Gruppe, die das Geld für sich selbst ausgab. 🙂

14 Prinzipien für ein glückliches Leben

Der amerikanische Psychologe und Glücksforscher Michael W. Fordyce hat bereits 20 Jahre bevor die Disziplin der Positiven Psychologie ins Leben gerufen wurde, ein Programm zur Förderung des Wohlbefindens entwickelt und wissenschaftlich evaluiert.

Die Idee dabei war, solche Eigenschaften und Verhaltensweisen zu fördern, die sich häufig bei glücklichen Personen zeigen, um damit das eigene Wohlbefinden zu stärken.

Die 14 Prinzipien für ein glückliches Leben sind heute so aktuell wie zur Zeit der Forschungen Fordyces:


• Sei aktiv und halte Dich beschäftigt
• Bringe mehr Zeit mit anderen Menschen zu
• Sei produktiv durch sinnvolle Arbeit
• Sei systematisch und plane die Dinge gut
• Höre auf, Dir Sorgen zu machen
• Setze niedrigere Ansprüche und Erwartungen
• Entwickle ein positives, optimistisches Denken
• Orientiere Dich an der Gegenwart
• Arbeite an einer gesunden Persönlichkeit (Selbstakzeptanz)
• Entwickle eine nach außen gerichtete, soziale Persönlichkeit
• Sei Du selbst
• Eliminiere negative Gefühle und Probleme
• Die engsten Beziehungen sind die wichtigsten
• Erkenne, dass Glück von hohem Wert ist

Anhand von sieben Studien konnte Fordyce zeigen, dass die Umsetzung aller seiner 14 Prinzipien in einem Programm effektiver war als nur einzelne Komponenten umzusetzen. Positive Effekte des Programms konnten auch nach einem Jahr nachgewiesen werden.:-)

Dank ist ein Gute-Laune-Macher

Es gibt eine ziemlich einfache Möglichkeit, um öfter Glück und Zufriedenheit zu spüren. Wahrscheinlich kennen Sie diese Möglichkeit schon, doch kennen und anwenden sind, wie wir alle wissen, zwei Paar Stiefel.
Dank empfinden ist einfach: Man konzentriert sich im Laufe des Tages öfter mal intensiv darauf, was gut und richtig im eigenen Leben ist und wofür man dankbar sein kann. Man hält kurz inne und spürt dem Gefühl von Glück und Zufriedenheit ein wenig nach, das vom Dank ausgelöst wurde.
 
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, aktiv Dank zu zeigen:
• Wem sind Sie dankbar und möchten es ihm demnächst persönlich mitteilen?
• Wem schreiben Sie heute eine Mail oder einen Brief mit Ihrem Dank?
• Wen rufen Sie am Abend an, um sich kurz zu bedanken?
• Wem danken Sie mit einem Buch, mit Blumen oder einer anderen kleinen Aufmerksamkeit?
• Wem danken Sie, indem Sie sich Zeit für ihn oder sie nehmen?
• In welchem Bereich sind sie sich selbst dankbar?
 
Denken Sie einfach häufiger darüber nach, wem und wofür Sie im Leben dankbar sind – und zeigen Sie es. Und schon allein die dankbaren GeDANKen werden Sie bereichern… 🙂

Optimismus contra Pessimismus

Gut gelaunte Zeitgenossen unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt von den mies gestimmten. Die Einsicht und das Bewusstsein, Einfluss auf eine Situation nehmen zu können, zeichnet Optimisten aus. Wer dagegen ständig das Gefühl hat, nur Opfer der Umstände zu sein, riskiert dauerhaft eine kräftige Stimmungsdelle.
 
Von daher ist gerade in unangenehmen Situationen die Frage besonders wichtig, was wir selbst tun könnten, um die Lage zu meistern und Lösungen zu finden. – Und auch nicht davor zurückzuschrecken, das Wissen und Können anderer „anzubohren“ um auf neue Ideen zu kommen.
 
Einfach mal ausprobieren, wenn der nächste Anfall von Loser-Feeling aufflammen will…

Das Bleistift-Experiment

„Das Spiel der Gesichtsmuskulatur steuert die Gefühlslage“, so lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Mannheimer Psychologen Fritz Strack. Strack zeigte seinen Versuchspersonen Cartoons, wobei die eine Gruppe der Versuchspersonen dabei einen Bleistift zwischen den Lippen hatte, die andere einen Bleistift mit den Zähnen hielt.
 
Nur diejenigen, die den Bleistift mit den Zähnen hielten, fanden die Cartoons zum Lachen. Das Experiment zeigt: Menschen, die eine freundliche Miene aufsetzen, erzeugen bei sich selbst eine gute Laune und euphorische Gefühle.
 
Die medizinische Erklärung hierfür ist: Wird der Bleistift zwischen den Lippen gehalten, sind die Lachmuskeln blockiert, der Blutfluss zum Gehirn ist gehemmt und die heitere Stimmung auslösenden Botenstoffe werden nicht transportiert. Bei froher Miene fließt das Blut ungehindert.
 
Also: öfter mal lächeln. Einfach so. 🙂

Schlafen Sie mehr – das macht immun gegen Stress und Ärger!

Natürlich wissen wir, dass Schlaf dem Körper hilft, sich vom Tag zu erholen, uns tags drauf besser konzentrieren zu können und produktiver zu sein.
 
Doch Schlaf ist auch wichtig für unsere Stimmung. Negative Reize werden von der Amygdala, unserem Gefühlszentrum, verarbeitet, positive oder neutrale Erinnerungen hingegen vom Hippocampus, der zuständig ist für das Gedächtnis und für das Lernen. Schlafentzug trifft den Hippocampus stärker als die Amygdala.
 
Das hat zur Folge, dass „unterschlafene“ Menschen sich nur schwer an angenehme, sich viel besser jedoch an schlechte Erfahrungen erinnern können.
 
Uns die Stunden an Schlaf zu gönnen, die unser Organismus wirklich braucht, verhilft uns also zu mehr Gelassenheit und eine sonnigere Stimmung.:-)

Gehen geht immer

Müde, gestresst, schlecht gelaunt und ohne Energie? Dann einfach mal raus an die frische Luft und für eine halbe Stunde spazieren gehen – dabei aber auf jeden Fall das Smartphone stecken lassen und sich weder mit E-Mails, sms oder Musik ablenken.
Gehen Sie einfach los und konzentrieren Sie sich auf Ihre Schritte. Atmen Sie jeweils vier Schritte lang ein, dann vier Schritte lang aus. Finden Sie das Tempo und den Rhythmus, der am angenehmsten für Sie ist.
Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie das, was Sie gerade nervt, bedrückt oder anstrengt, mehr und mehr loslassen können. Beim Einatmen stellen Sie sich vor, von neuer, frischer Energie durchströmt zu werden. Wenn Sie mögen, steigern Sie Ihr Tempo, indem Sie ganz betont kraftvoll ausschreiten.
Wetten, dass Sie sich hinterher erholter und kraftvoller fühlen und dass Ihre Stimmung sich verbessert hat… Dieses Mini-Fitnessprogramm können Sie auch gut mal in der Mittagspause durchführen oder als Auftakt zum Feierabend. 🙂

Immer was zum Lachen haben

Ein Tag ohne Lachen rinnt uns durch die Finger, ist für immer verloren. Vielleicht klingt das wie ein Werbespot für Zahnpflegemittel, doch Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Großhirnrinde eine Sekunde, nachdem wir beginnen zu lachen, elektrische Impulse in alle Richtungen sendet: Wenn wir lachen, bewirken diese Impulse die Ausschüttung von Endorphinen. Diese lindern nicht nur Schmerzen und spenden Trost, sondern vermitteln auch Lebensfreude und ein Gefühl des inneren Wohlbefindens. Deshalb sind Situationen, die uns zu Lachanfällen verleiten, unwiderstehlich. Und wir sollten jeden Tag lachen. Nicht umsonst feiert die Welt einen Weltlachtag, als ein Symbol des Friedens.

Lachen ist ein natürliches Mittel zur Entspannung und kann als eine Art der Meditation angesehen werden. Wenn wir lachen, betreten wir einen Ort, zu dem weder der Verstand noch die Zeit Zutritt haben. Der Verstand lebt von Erwartungen, das Lachen kümmert sich nicht um sie. Lachen erlaubt es uns, uns in einen zeitlosen Zustand zu begeben, in dem wir abschalten und all unsere Sorgen vergessen können.

(Quelle: www.gedankenwelt.de)