Optimismus & Pessimismus: Was macht in schwierigen Zeiten den Unterschied?

Ob wir nun Optimisten oder Pessimisten sind: Wir kennen alle Gefühle wie Ärger, Zorn, Angst und Trauer, fühlen uns manchmal deprimiert, schlapp und hoffnungslos oder sind verzweifelt. Manchmal zweifeln wir auch an uns selbst oder anderen und sind uns unserer Sache durchaus nicht immer hundertprozentig sicher.
 
Im Gegensatz zu den Pessimisten halten bei Optimisten diese Phasen, in denen sie nicht so gut drauf sind, jedoch nicht sehr lange an. Sie verharren nicht in Lethargie, wenn sie mit einer Situation konfrontiert sind, in der sie rat- und hilflos sind. Sobald sie sich vom ersten Schock erholt haben, beginnen sie, das Leben wieder aktiv anzugehen und ihr Denken in eine konstruktive und lösungsorientierte Richtung umzulenken. Das hilft dabei, sich von negativem Geschehen leichter lösen zu können.
 
Dieser kleine Unterschied bewirkt, dass Optimisten sich leichter damit tun, dem Leben seine schönen Seiten abzugewinnen.
ruktive und lösungsorientierte Richtung umzulenken. Das hilft dabei, sich von negativem Geschehen leichter lösen zu können.
 
Dieser kleine Unterschied bewirkt, dass Optimisten sich leichter damit tun, dem Leben seine schönen Seiten abzugewinnen. 🙂

Auch Kleinigkeiten zählen

Natürlich ist es gut, eine Vision zu haben, sich große wie kleine Ziele zu setzen und Wege zu finden, die eigenen Ideen zu verwirklichen.
 
Bei alledem ist es aber ebenso wichtig, auch die vielen „Kleinigkeiten“ zu würdigen, die den Weg dorthin angenehm machen. Häufig sind es gerade die kleinen Genüsse und Freuden des Lebens, die uns vorübergehende Strapazen und Stress erträglich machen, Abstand schaffen, Entspannung schenken und damit letztlich unser Durchhaltevermögen zu stärken vermögen.
 
So sind wir gut beraten, nicht in einem Affenzahn von A nach B zu rasen und von dort nach C, D und E – um uns dann, wenn wir bei Z angekommen sind, zu fragen, what the hell wir hier eigentlich wollten…
 
Sondern: egal, wie unser Weg aussieht, unsere Sinne zu schärfen für all die „Kleinigkeiten“, die uns jeden Tag begegnen und uns daran zu erfreuen. 🙂

Sherlock Good Mood ermittelt…

 Wenn Sie immer wieder von schlechter Laune angesprungen werden, lohnt es sich, den Ursachen auf die Spur zu kommen.
Damit können Sie gezielt Ihre Chancen verbessern, dauerhaft etwas daran zu Ihrem Wohl zu verändern.
 
Woher kommt die schlechte Laune? Gibt es Situationen, Personen, Umgebungen oder Umstände, wo Sie besonders anfällig dafür sind? Gibt es bestimmte Anlässe? Besondere Auslöser?
 
Ist es tatsächlich nur schlechte Laune oder ist es eher ganz handfester Ärger, Zorn, der sich auf ein Geschehen oder eine Person richtet, diffuse Wut oder konkrete Unzufriedenheit? Was genau ärgert Sie oder womit sind Sie unzufrieden?
 
Was müsste geschehen, damit die schlechte Laune nicht immer wieder heraufbeschworen wird? Machen Sie aus dem, was Ihnen spontan einfällt, eine Liste.
 
• Fragen Sie sich, was davon veränderbar und was unveränderlich ist.
 
• Bei dem, was sich nicht verändern lässt, überlegen Sie, was Ihnen helfen könnte, damit besser klar zu kommen.
 
• Bei dem, was veränderbar ist, fragen Sie sich, welche Entscheidungen Sie konkret treffen und umsetzen können um Ihr Gemüt aufzulockern und mehr gute Laune anstelle von schlechter Laune zu verspüren. 🙂

Sprache und Gefühle

„Glück ist ein positiver Begriff, Auto ein neutraler und Hass ein negativer: Freud und Leid des Menschen spiegeln sich im Gebrauch von emotionsgeladenen Wörtern wieder.“

So steht es in der aktuellen Ausgabe von wissenschaft.de. Und weiter heißt es: „Doch wie sieht es unterm Strich aus – überwiegen die positiven oder negativen Begriffe? Dieser Frage sind Forscher durch eine umfangreiche Sprachanalyse von Texten aus zehn Sprachen nachgegangen. Ihr Fazit: In allen zeichnet sich eine positive Tendenz ab – vermutlich gilt dies für alle menschlichen Sprachen.“

Eigentlich nicht verwunderlich, denn weshalb sollte man den Mund aufmachen, wenn man dadurch eh bloß schlecht drauf kommt?

Wer sich gerne mit Sprache und Gefühlen beschäftigt – hier der Link zum Artikel: https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/haben-sprachen-eher-positiven-oder-negativen-grundcharakter/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=wissenschaft.de_03-09-2018

Wie wär’s mit einem Duftbad?

Nutzen Sie Düfte für Ihr Wohlbefinden. Gerüche beeinflussen stark, wie wir uns fühlen – im Positiven wie auch im Negativen.
Über die Nase gelangen Düfte und Gerüche direkt ins Gehirn. Das Nervensystem wird stimuliert, Hormone werden freigesetzt und beeinflussen die eigene Stimmung in Sekundenbruchteilen.
Im Rahmen der Aromatherapie werden Duftöle eingesetzt, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. So wirken z.B. Lemongras, Eukalyptus und Zitrusdüfte anregend, Lavendel, Vanille und Veilchen hingegen entspannend. Andere Düfte stärken die Konzentrationsfähigkeit, helfen beim Einschlafen oder fördern die innere Balance. Lassen Sie sich einfach in einem Fachgeschäft entsprechend beraten.
Mit Hilfe einer Duftlampe können Sie den Raum in Wohlgeruch hüllen. Und: Einige Tropfen Ihres Lieblingsöls verwandeln das Badewasser in Duftoase. Probieren Sie’s aus!

Öfter mal was Neues…

Ein Glücksfall, der immer wieder eintritt, ist am Ende keine Glücksfall mehr, sondern Normalität. Daher genügen nach einiger Zeit selbst ein raffiniertes Essen oder ein exotischer Urlaub nicht mehr, um uns froh zu stimmen. Deshalb: Probieren Sie öfter mal was Neues aus, machen Sie ungewohnte Erfahrungen.
 
So gut wie alles kann zur Glücksquelle werden: fremde Menschen kennenlernen, durch einen abgelegenen Park spazieren, ein Musikinstrument oder eine Sprache lernen, eine neue Sportart erproben, den Ort, in dem Sie leben, zu Fuß umrunden, ein witziges Buch lesen …
 
Sammeln Sie Ideen für ungewöhnliche Erlebnisse auf Karteikarten und ziehen Sie jede Woche eine neue Karte. So haben Sie auch das Überraschungsmoment auf Ihrer Seite! 🙂

33 wirksame Saboteure der guten Laune

• Denke permanent schlecht von dir

• Mach deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig
 
• Wenn du unglücklich bist, dann forsche intensiv danach, was die Gründe dafür sein könnten
 
• Mach stets gute Miene zum bösen Spiel
 

• Verzeih dir niemals einen Fehler oder eine Schwäche

 
• Verzeih auch anderen niemals deren Fehler und Schwächen
 
• Vergleiche dich stets mit anderen
 
• Sei nie mit dem zufrieden, was du hast
 
• Halte dir ständig die Nachteile des Älterwerdens vor Augen
 
• Übernimm nie die Verantwortung für dein Handeln
 
• Traue keinem über den Weg
 
• Zeige nie deine wahren Gefühle
 
• Spiele das „Wenn …, dann …-Spiel“
 
• Manipuliere andere zu deinem Vorteil und weide dich daran• wenn sie darauf reinfallen
 
• Verlange von dir, alles perfekt machen zu müssen
 
• Sei davon überzeugt, dass andere deine Gefühle verletzen können
 
• Sei davon überzeugt, dass du deine Einstellungen und dein Verhalten nicht ändern kannst
 
• Verlange, dass wichtige Leute dich mögen müssen
 
• Sieh dich als Opfer deiner Vergangenheit und deiner Lebensumstände an
 
• Rechne stets mit dem Schlimmsten
 
• Zweifle grundsätzlich an deinen Fähigkeiten
 
• Glaube, dass du keine Kontrolle über deine Gefühle hast
 
• Sei überzeugt, dass du ein Pechvogel bist
 
• Arbeite und leiste nur so viel, dass du nicht unangenehm auffällst
 
• Fühle dich für andere und deren Wohlbefinden verantwortlich
 
• Lass dir von anderen vorschreiben, wie du zu leben hast
 
• Gehe allen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg
 
• Rede ständig über Krankheiten
 
• Mach dir Sorgen um die Zukunft
 
• Suche und finde immer ein Haar in der Suppe
 
• Gehe stets davon aus, zu versagen
 
• Bemühe dich, es allen recht zu machen
 
• Reg dich ständig über Ungerechtigkeiten auf
 
Ganz schön heavy, was? Oder, bedenken wir mal das Gegenteil: „Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat.“ (Marc Aurel) 🙂

Gehen geht immer

Müde, gestresst, schlecht gelaunt und ohne Energie? Dann einfach mal raus an die frische Luft und für eine halbe Stunde spazieren gehen – dabei aber auf jeden Fall das Smartphone stecken lassen und sich weder mit E-Mails, sms oder Musik ablenken.

Gehen Sie einfach los und konzentrieren sich auf Ihre Schritte. Atmen Sie jeweils vier Schritte lang ein, dann vier Schritte lang aus. Finden Sie das Tempo und den Rhythmus, der am angenehmsten für Sie ist.

  • Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie das, was Sie gerade nervt, bedrückt oder anstrengt, immer mehr loslassen.
  • Beim Einatmen stellen Sie sich vor, von neuer, frischer Energie durchströmt zu werden.

Wenn Sie mögen – und wenn’s nicht allzu heiß draußen ist –, dann steigern Sie Ihr Tempo, indem Sie ganz betont kraftvoll ausschreiten. Wetten, dass Sie sich hinterher erholter und kraftvoller fühlen und dass Ihre Stimmung sich verbessert hat! Dieses Mini-Fitnessprogramm können Sie gut in der Mittagspause durchführen oder als Auftakt zum Feierabend. 🙂

Geld & Glück

Der Einfluss von Geld auf die Zufriedenheit ist Thema vieler Studien. Die Ergebnisse zeigen einen Zusammenhang, der manch einen überraschen mag: Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, so nimmt das Glücksempfinden nur noch langsam zu, selbst wenn mehr Geld zur Verfügung steht.
 
Die Zufriedenheit in Industrieländern in den vergangenen Jahrzehnten sei praktisch gleich geblieben, obwohl vielen Menschen wesentlich mehr Geld zur Verfügung stehe, erläutert die Psychologin Elizabeth Dunn von der British Columbia University in Vancouver. Eine ihrer Studien zeigt zudem, dass nicht die absolute Menge des Einkommens entscheidend für Glück und Wohlbefinden sind, sondern es auch die Art und Weise ankommt, wie es ausgegeben wird.
Dunn und ihre Kolleg*innen wiesen experimentell nach, dass es glücklicher macht, Geld für andere auszugeben als nur für den eigenen Nutzen zu sorgen.
 
Das weiß auch schon der Volksmund, der da sagt: Geben ist seliger als Nehmen, und: Geteilte Freude ist doppelte Freude…
 
Nun? Wem können Sie heute etwas Gutes tun? 🙂