Na, wie gehen Sie denn?

Unser Gang verrät viel darüber, wer wir sind und wie wir uns fühlen. So gehen Männer anders als Frauen, Ältere anders als Kinder und ein fröhlicher Mensch anders als ein deprimierter.
Ein Experiment zeigt nun, dass dies auch umgekehrt funktioniert: Der Gang kann unsere Psyche beeinflussen. Ließen die Probanden die Schultern hängen und bewegten sich eher deprimiert, dann neigten sie auch zu einer negativeren Stimmung. Nahmen sie eine positivere Gehhaltung ein, hob dies auch ihre Laune.
Nach Ansicht der Forscher könnte dieses Biofeedback daher eine vielversprechende und simple Methode sein, gegen Depressionen und Niedergeschlagenheit buchstäblich anzugehen.
 
Quelle:
› Johannes Michalak (Universität Witten Herdecke) et al., Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, doi: 10.1016/j.jbtep.2014.09.004

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