Anderen helfen macht glücklich

Mit dem Glück ist es ganz ähnlich wie mit der Liebe: Es vervielfacht sich, wenn Sie es teilen. Wenn Sie andere Menschen unterstützen, sie beschenken oder ihnen bei der Lösung eines Problems helfen, reagiert Ihr Organismus darauf mit einer vermehrten Ausschüttung von Glückshormonen.
Pi mal Daumen zwei Stunden pro Woche sind schon mal ein guter Anfang, um etwas für andere zu tun – und damit auch für deren Glücksgefühle und für die eigenen.
 
Das Journal of Happiness Studies veröffentlichte dazu eine Studie: Dazu sollten sich die Teilnehmenden an einen früheren Kauf erinnern. Während die eine Gruppe sich an etwas erinnern sollte, das sie sich selbst gekauft hatten, wurde die andere Gruppe gebeten, sich den Kauf für eine andere Person zu vergegenwärtigen und die dazugehörigen Gefühle zu beschreiben. Diejenigen, die sich an einen früheren Kauf für jemand anderes erinnerten, waren wesentlich zufriedener und genügsamer als die Gruppe, die das Geld für sich ausgab. 🙂
 
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Mit Stimmungen umgehen: 15 typische Bewältigungstaktiken

Es gibt typische Bewältigungstaktiken, von denen Sie wahrscheinlich einige – mehr oder weniger intensiv – für Ihren Gefühlsausdruck nutzen:
 
1. Soziale Unterstützung suchen
Sie wenden sich an jemanden, den Sie gut kennen und dem Sie vertrauen, um mit ihm die Situation und Ihre daraus entstandenen Gefühle zu besprechen.
 
2. Selbstwerterhöhung
Sie stellen sich über die Situation und Ihre Gefühle: „Ich habe es nicht nötig, mich durch solch eine Behandlung verletzt zu fühlen.“
 
3. Offener Gefühlsausdruck
Sie sagen dem anderen, wie Sie sich fühlen: „Ich bin verärgert über Ihr Zuspätkommen.“
 
4. Selbstbeschuldigung
Sie ziehen sich selbst hinunter und geben sich die Schuld: „Warum muss ich aber auch immer so empfindlich reagieren?! Niemand außer mir hat in solch einer Situation dieses Gefühl.“
 
5. Positives Neueinschätzen
Sie nutzen Ihr Gefühl zur Orientierung. Manches Mal kann diese Orientierung aber auch ein Ausblenden der „gefühlsmäßigen Tatsachen“ sein, wobei das Gefühl kaum erlebt, sondern „nur“ das Positive gesucht wird: „Das nächste Mal verhalte ich mich anders.“ Oder: „Meine Wut hat mir gezeigt, wo es langgeht.“
 
6. Sozialer Vergleich
Ihre Wahrnehmung und Beurteilung von Gefühlen orientiert sich daran, was Ihre Umgebung tut. Zeigen die anderen das gleiche Gefühl? Das vermittelt Sicherheit. Ansonsten werden eigene Emotionen auf- oder abgewertet: „Der hat sich in solchen Situationen einfach im Griff. Und ich fange immer an rumzubrüllen.“ Oder: „Meine Güte, zeigt der jetzt aber eine Gefühlspalette! Da stehe ich mit meiner Gelassenheit viel besser in der Runde.“
 
7. Passivität
Das Ausleben des Gefühls scheint Ihnen zu „gefährlich“ – meistens weil Sie die Folgen, die das Gefühl mit sich bringt, fürchten, wie beispielsweise wenn Sie einem Kunden absagen oder einem Mitarbeiter kündigen müssen. Ein Ausharren scheint die beste Lösung in dieser Situation. In der Passivität spüren Sie das Gefühl jedoch weiterhin; es hat nichts mit Verdrängen zu tun.
 
8. Rückzug
Sie ziehen sich zurück, lassen andere nicht an sich heran. „Erst einmal wieder selbst Klarheit für mich erreichen“, denken Sie.
 
9. Unterdrücken von Gefühlen
Kaum spüren Sie das Gefühl, drücken Sie es mit diversen Mechanismen wieder unter die Oberfläche der Wahrnehmung. Solche Mechanismen können beispielsweise sein: rauchen, etwas essen, schnell jemanden anrufen – kurzum alles, was ablenkt. Oft hat sich der Mechanismus im Lauf der Zeit so verfestigt, dass das Aufkommen des Gefühls überhaupt nicht mehr registriert wird. Achten Sie stattdessen mal auf „plötzliche“ Müdigkeit, Unwohlsein, Desinteresse.
 
10. Feindselige Reaktionen und Schuldzuweisung
Die Verantwortung für das eigene Gefühl wird an den anderen, der an der jeweiligen Situation beteiligt ist, abgegeben: „Du bist schuld, dass ich mich jetzt aufrege.“ Oder: „Wenn Sie endlich einmal meinen Anweisungen folgen würden, müsste ich mich nicht so über Sie ärgern.“
 
11. Vorgeben von Gefühlen
Nicht das eigene Gefühl wird mitgeteilt, sondern ein „Pseudogefühl“: „Was soll mir schon der Anpfiff des Kunden anhaben? Über solchen Dingen stehe ich doch“, obwohl Sie innerlich kochen.
 
12. Andeuten von Gefühlen
Sie äußern Ihre Gefühlslage, aber (sicherheitshalber) nur vage – sei es, um Ihr Gegenüber nicht zu belasten, sei es zu Ihrem eigenen Schutz: „Alles halb so schlimm, obwohl ich mich schon über die Kundenabsage ärgern könnte.“
 
13. Humor
Sie verfremden Ihre Gefühle mit einem Lachen – so kann Ihr Gegenüber nicht wirklich einschätzen, wie es Ihnen geht. Das Lachen oder der Witz über das Gefühl führt in eine andere Richtung: „Und da schnauzt mich dieser Kunde lautstark an, haha! Der hat sich gebärdet, als wäre er King Kong, und hat auch so mit den Armen herumgefuchtelt, fast bedrohlich und Angst einflößend. Einfach köstlich.“
 
14. Nicht wichtig nehmen
Ein Gefühl zu ignorieren und über es hinwegzugehen ist oft eine Schutzreaktion, die in manchen Situationen angebracht erscheint. Vielleicht wollen Sie nicht wahrhaben, dass ein Deal zu riskant ist. Ihr Gefühl weist darauf hin, nur passt das nicht in Ihr Konzept. Also schützen Sie Ihr Konzept, indem Sie das Gefühl ignorieren.
 
15. Vom Thema ablenken
„Ja, das war wirklich ärgerlich, aber lassen Sie uns lieber von den neuen Verkaufszahlen sprechen.“ Das Gefühl wird von allen Beteiligten wahrgenommen, nur das Gespräch darüber findet nicht statt.
 
Jede Bewältigungstaktik hat ihre Berechtigung. Keine ist besser oder schlechter. Das Entdecken Ihrer Taktik lässt Sie zukünftig bewusster mit Ihren Gefühlen umgehen. Schließlich können Sie sich jetzt überlegen, ob eine andere Strategie in der jeweiligen Situation nicht angebrachter wäre und Ihnen mehr Zufriedenheit und Authentizität bescheren würde.:-)
 
Quelle: www.wirtschaftswissen.de

Motivations-Kick

Eine schwierige oder ungeliebte Aufgabe erledigt zu haben gibt uns ein gutes Gefühl. Um eine solche anspruchsvolle Aufgabe zu meistern kann uns unsere Vorstellungskraft unterstützen.
 
Motivieren Sie sich, indem Sie sich in Ihrer Phantasie vorstellen, Sie hätten die Aufgabe bereits mit Engagement und Erfolg bewältigt. Was empfinden Sie dann? Freude? Stolz? Erleichterung? Gibt es vielleicht auch Anerkennung von Menschen in Ihrem Umfeld? Stellen Sie sich alles so deutlich wie möglich vor.
 
Lassen Sie Ihren Glücksgefühlen freien Lauf und nutzen Sie diese Motivation bei der tatsächlichen Umsetzung der Aufgabe. Wahrscheinlich geht jetzt einiges besser von der Hand und das Dranbleiben fällt leichter … 🙂

3 Fragen für chronische Schwarzseher

Vielleicht neigen Sie auch dazu, eher die negativen Aspekte einer Sache zu sehen als die positiven – und sich dann schnell Sorgen zu machen. Sollte dem so sein, dann üben Sie doch einmal konsequent, nicht nur auf die Worst-Case-Vorstellung zu starren sondern stets auch die andere, die positive Seite zu sehen.

Was immer geschieht – es hat mindestens zwei Seiten. Mindestens. Fragen Sie sich deshalb immer:

  • Wie könnte die Sache verlaufen, wenn gar nichts Schlimmes geschieht?
  • Was könnte an der Situation – wie auch immer sie verläuft – positiv sein?
  • Was könnte diese Situation an Chancen und Möglichkeiten für mich oder auch für andere beinhalten? 🙂