Dank ist ein Gute-Laune-Macher

Es gibt eine ziemlich einfache Möglichkeit, um öfter Glück und Zufriedenheit zu spüren. Wahrscheinlich kennen Sie diese Möglichkeit schon, doch kennen und anwenden sind, wie wir alle wissen, zwei Paar Stiefel.
Dank empfinden ist einfach: Man konzentriert sich im Laufe des Tages öfter mal intensiv darauf, was gut und richtig im eigenen Leben ist und wofür man dankbar sein kann. Man hält kurz inne und spürt dem Gefühl von Glück und Zufriedenheit ein wenig nach, das vom Dank ausgelöst wurde.
 
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, aktiv Dank zu zeigen:
• Wem sind Sie dankbar und möchten es ihm demnächst persönlich mitteilen?
• Wem schreiben Sie heute eine Mail oder einen Brief mit Ihrem Dank?
• Wen rufen Sie am Abend an, um sich kurz zu bedanken?
• Wem danken Sie mit einem Buch, mit Blumen oder einer anderen kleinen Aufmerksamkeit?
• Wem danken Sie, indem Sie sich Zeit für ihn oder sie nehmen?
• In welchem Bereich sind sie sich selbst dankbar?
 
Denken Sie einfach häufiger darüber nach, wem und wofür Sie im Leben dankbar sind – und zeigen Sie es. Und schon allein die dankbaren GeDANKen werden Sie bereichern… 🙂

Optimismus contra Pessimismus

Gut gelaunte Zeitgenossen unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt von den mies gestimmten. Die Einsicht und das Bewusstsein, Einfluss auf eine Situation nehmen zu können, zeichnet Optimisten aus. Wer dagegen ständig das Gefühl hat, nur Opfer der Umstände zu sein, riskiert dauerhaft eine kräftige Stimmungsdelle.
 
Von daher ist gerade in unangenehmen Situationen die Frage besonders wichtig, was wir selbst tun könnten, um die Lage zu meistern und Lösungen zu finden. – Und auch nicht davor zurückzuschrecken, das Wissen und Können anderer „anzubohren“ um auf neue Ideen zu kommen.
 
Einfach mal ausprobieren, wenn der nächste Anfall von Loser-Feeling aufflammen will…

Das Bleistift-Experiment

„Das Spiel der Gesichtsmuskulatur steuert die Gefühlslage“, so lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Mannheimer Psychologen Fritz Strack. Strack zeigte seinen Versuchspersonen Cartoons, wobei die eine Gruppe der Versuchspersonen dabei einen Bleistift zwischen den Lippen hatte, die andere einen Bleistift mit den Zähnen hielt.
 
Nur diejenigen, die den Bleistift mit den Zähnen hielten, fanden die Cartoons zum Lachen. Das Experiment zeigt: Menschen, die eine freundliche Miene aufsetzen, erzeugen bei sich selbst eine gute Laune und euphorische Gefühle.
 
Die medizinische Erklärung hierfür ist: Wird der Bleistift zwischen den Lippen gehalten, sind die Lachmuskeln blockiert, der Blutfluss zum Gehirn ist gehemmt und die heitere Stimmung auslösenden Botenstoffe werden nicht transportiert. Bei froher Miene fließt das Blut ungehindert.
 
Also: öfter mal lächeln. Einfach so. 🙂

Schlafen Sie mehr – das macht immun gegen Stress und Ärger!

Natürlich wissen wir, dass Schlaf dem Körper hilft, sich vom Tag zu erholen, uns tags drauf besser konzentrieren zu können und produktiver zu sein.
 
Doch Schlaf ist auch wichtig für unsere Stimmung. Negative Reize werden von der Amygdala, unserem Gefühlszentrum, verarbeitet, positive oder neutrale Erinnerungen hingegen vom Hippocampus, der zuständig ist für das Gedächtnis und für das Lernen. Schlafentzug trifft den Hippocampus stärker als die Amygdala.
 
Das hat zur Folge, dass „unterschlafene“ Menschen sich nur schwer an angenehme, sich viel besser jedoch an schlechte Erfahrungen erinnern können.
 
Uns die Stunden an Schlaf zu gönnen, die unser Organismus wirklich braucht, verhilft uns also zu mehr Gelassenheit und eine sonnigere Stimmung.:-)

Gehen geht immer

Müde, gestresst, schlecht gelaunt und ohne Energie? Dann einfach mal raus an die frische Luft und für eine halbe Stunde spazieren gehen – dabei aber auf jeden Fall das Smartphone stecken lassen und sich weder mit E-Mails, sms oder Musik ablenken.
Gehen Sie einfach los und konzentrieren Sie sich auf Ihre Schritte. Atmen Sie jeweils vier Schritte lang ein, dann vier Schritte lang aus. Finden Sie das Tempo und den Rhythmus, der am angenehmsten für Sie ist.
Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie das, was Sie gerade nervt, bedrückt oder anstrengt, mehr und mehr loslassen können. Beim Einatmen stellen Sie sich vor, von neuer, frischer Energie durchströmt zu werden. Wenn Sie mögen, steigern Sie Ihr Tempo, indem Sie ganz betont kraftvoll ausschreiten.
Wetten, dass Sie sich hinterher erholter und kraftvoller fühlen und dass Ihre Stimmung sich verbessert hat… Dieses Mini-Fitnessprogramm können Sie auch gut mal in der Mittagspause durchführen oder als Auftakt zum Feierabend. 🙂

Immer was zum Lachen haben

Ein Tag ohne Lachen rinnt uns durch die Finger, ist für immer verloren. Vielleicht klingt das wie ein Werbespot für Zahnpflegemittel, doch Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Großhirnrinde eine Sekunde, nachdem wir beginnen zu lachen, elektrische Impulse in alle Richtungen sendet: Wenn wir lachen, bewirken diese Impulse die Ausschüttung von Endorphinen. Diese lindern nicht nur Schmerzen und spenden Trost, sondern vermitteln auch Lebensfreude und ein Gefühl des inneren Wohlbefindens. Deshalb sind Situationen, die uns zu Lachanfällen verleiten, unwiderstehlich. Und wir sollten jeden Tag lachen. Nicht umsonst feiert die Welt einen Weltlachtag, als ein Symbol des Friedens.

Lachen ist ein natürliches Mittel zur Entspannung und kann als eine Art der Meditation angesehen werden. Wenn wir lachen, betreten wir einen Ort, zu dem weder der Verstand noch die Zeit Zutritt haben. Der Verstand lebt von Erwartungen, das Lachen kümmert sich nicht um sie. Lachen erlaubt es uns, uns in einen zeitlosen Zustand zu begeben, in dem wir abschalten und all unsere Sorgen vergessen können.

(Quelle: www.gedankenwelt.de)

SAD – und dann?

SAD – „saisonal abhängige Depression“ – nennen Therapeuten ein Phänomen, das landläufig auch als „Herbstdepression“ bezeichnet wird.
Stimmungstiefs in der dunklen Jahreszeit sind keine Seltenheit und auch keine Einbildung, bestätigen Wissenschaftler – etwas, das wir aus Erfahrung längst wissen.
 
Eine Depression im klinischen Sinne haben dabei jedoch die wenigsten von uns – vielmehr halten es die Experten für ganz normal, dass sich viele in der dunklen Jahreszeit müde, schlapp und lustlos fühlen. Dafür sei eben das fehlende Sonnenlicht verantwortlich.
 
Sonnenlicht hin oder her: niemand ist diesem „Herbstblues“ hilflos ausgeliefert. Bleierner Müdigkeit und trübsinnigen Gedanken lässt sich etwas entgegensetzen. In den folgenden Beiträgen auf ihr-gute-laune-coach.de finden Sie eine Reihe von Empfehlungen, was das jahreszeitliche Stimmungstief lindern hilft. Hier die erste davon:
 
Machen Sie Spaziergänge an der frischen Luft!
Auch wenn es Sie bei Schmuddelwetter nicht wirklich ins Freie zieht – packen Sie sich warm ein und gehen Sie trotzdem raus. Selbst an dunklen Tagen strahlt die Sonne mit bis zu 1.500 Lux durch die Wolkendecke – während in der Wohnung gerade mal 500 Lux herrschen. Außerdem gewinnen Sie durch Bewegung an der frischen Luft und durch das, was Ihnen draußen so begegnet, was Sie sehen, hören und spüren, Abstand zum Alltag und schulen Ihre Achtsamkeit, einfach nur zu erleben was gerade da ist.:-)