33 wirksame Saboteure der guten Laune

• Denke permanent schlecht von dir

• Mach deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig
 
• Wenn du unglücklich bist, dann forsche intensiv danach, was die Gründe dafür sein könnten
 
• Mach stets gute Miene zum bösen Spiel
 

• Verzeih dir niemals einen Fehler oder eine Schwäche

 
• Verzeih auch anderen niemals deren Fehler und Schwächen
 
• Vergleiche dich stets mit anderen
 
• Sei nie mit dem zufrieden, was du hast
 
• Halte dir ständig die Nachteile des Älterwerdens vor Augen
 
• Übernimm nie die Verantwortung für dein Handeln
 
• Traue keinem über den Weg
 
• Zeige nie deine wahren Gefühle
 
• Spiele das „Wenn …, dann …-Spiel“
 
• Manipuliere andere zu deinem Vorteil und weide dich daran• wenn sie darauf reinfallen
 
• Verlange von dir, alles perfekt machen zu müssen
 
• Sei davon überzeugt, dass andere deine Gefühle verletzen können
 
• Sei davon überzeugt, dass du deine Einstellungen und dein Verhalten nicht ändern kannst
 
• Verlange, dass wichtige Leute dich mögen müssen
 
• Sieh dich als Opfer deiner Vergangenheit und deiner Lebensumstände an
 
• Rechne stets mit dem Schlimmsten
 
• Zweifle grundsätzlich an deinen Fähigkeiten
 
• Glaube, dass du keine Kontrolle über deine Gefühle hast
 
• Sei überzeugt, dass du ein Pechvogel bist
 
• Arbeite und leiste nur so viel, dass du nicht unangenehm auffällst
 
• Fühle dich für andere und deren Wohlbefinden verantwortlich
 
• Lass dir von anderen vorschreiben, wie du zu leben hast
 
• Gehe allen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg
 
• Rede ständig über Krankheiten
 
• Mach dir Sorgen um die Zukunft
 
• Suche und finde immer ein Haar in der Suppe
 
• Gehe stets davon aus, zu versagen
 
• Bemühe dich, es allen recht zu machen
 
• Reg dich ständig über Ungerechtigkeiten auf
 
Ganz schön heavy, was? Oder, bedenken wir mal das Gegenteil: „Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat.“ (Marc Aurel) 🙂

Gehen geht immer

Müde, gestresst, schlecht gelaunt und ohne Energie? Dann einfach mal raus an die frische Luft und für eine halbe Stunde spazieren gehen – dabei aber auf jeden Fall das Smartphone stecken lassen und sich weder mit E-Mails, sms oder Musik ablenken.

Gehen Sie einfach los und konzentrieren sich auf Ihre Schritte. Atmen Sie jeweils vier Schritte lang ein, dann vier Schritte lang aus. Finden Sie das Tempo und den Rhythmus, der am angenehmsten für Sie ist.

  • Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie das, was Sie gerade nervt, bedrückt oder anstrengt, immer mehr loslassen.
  • Beim Einatmen stellen Sie sich vor, von neuer, frischer Energie durchströmt zu werden.

Wenn Sie mögen – und wenn’s nicht allzu heiß draußen ist –, dann steigern Sie Ihr Tempo, indem Sie ganz betont kraftvoll ausschreiten. Wetten, dass Sie sich hinterher erholter und kraftvoller fühlen und dass Ihre Stimmung sich verbessert hat! Dieses Mini-Fitnessprogramm können Sie gut in der Mittagspause durchführen oder als Auftakt zum Feierabend. 🙂

Geld & Glück

Der Einfluss von Geld auf die Zufriedenheit ist Thema vieler Studien. Die Ergebnisse zeigen einen Zusammenhang, der manch einen überraschen mag: Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, so nimmt das Glücksempfinden nur noch langsam zu, selbst wenn mehr Geld zur Verfügung steht.
 
Die Zufriedenheit in Industrieländern in den vergangenen Jahrzehnten sei praktisch gleich geblieben, obwohl vielen Menschen wesentlich mehr Geld zur Verfügung stehe, erläutert die Psychologin Elizabeth Dunn von der British Columbia University in Vancouver. Eine ihrer Studien zeigt zudem, dass nicht die absolute Menge des Einkommens entscheidend für Glück und Wohlbefinden sind, sondern es auch die Art und Weise ankommt, wie es ausgegeben wird.
Dunn und ihre Kolleg*innen wiesen experimentell nach, dass es glücklicher macht, Geld für andere auszugeben als nur für den eigenen Nutzen zu sorgen.
 
Das weiß auch schon der Volksmund, der da sagt: Geben ist seliger als Nehmen, und: Geteilte Freude ist doppelte Freude…
 
Nun? Wem können Sie heute etwas Gutes tun? 🙂

24. Juli – internationaler Tag der Freude

Heute, am 24. Juli, ist der internationale Tag der Freude. Er ist 1981 ausgerufen worden. Wahrscheinlich, weil sich zu wenig gefreut wird… 😉
 
Das heißt jetzt nicht, dass angesagt ist, an diesem Tag – oder irgendeinem anderen – ständig in gekünsteltes Lachen auszubrechen, ein Dauergrinsen in den Mundwinkeln festzuschrauben oder trällernd durch den Tag zu tanzen.
 
Nachfolgend ein paar Tipps, so ganz nebenbei heute oder ganz generell die Freude im Alltag zu vermehren:
 
1. Lassen Sie sich neugierig und aufgeschlossen auf unbekannte Situationen ein!
2. Genießen Sie einzigartige Momente!
3. Lieben Sie und genießen Sie es, geliebt zu werden!
4. Geben Sie etwas Gutes weiter!
5. Denken Sie oft daran, dass Lachen gesund und ansteckend ist!
6. Seien Sie dankbar für Freunde, die ein offenes Ohr für Sie haben!
7. Erledigen Sie Arbeiten, die Ihnen wirklich gefallen und liegen!
8. Genießen Sie Ihre Hobbys.
9. Lassen Sie sich von niemand runterziehen – bleiben Sie optimistisch und zuversichtlich!
10. Freuen Sie sich mit Ihren Freunden am Leben und schönen Seiten daran!
 
Erfinden Sie mindestens zehn weitere Impulse, die dabei helfen, mit Freude und guter Laune durchs Leben zu gehen – auch wenn manchmal heftiger Gegenwind wütet. 🙂

Mal einfach „sinnfrei“ vor sich hinleben…

Wie wäre es, sich ab und zu mal einen richtig „sinnfreien“ Tag zu gönnen? Einen Tag, an dem Sie einfach nur das tun, wonach Ihnen gerade ist. Sich ausdrücklich solche Dinge gestatten, die Sie sich sonst nicht erlauben – weil der Anspruch dominiert, Ihre Zeit sinnvoll zu verbringen und sich nützlich zu machen.

Vielleicht mal endlos lange schlafen, vielleicht irgendeinen sinnfreien Schrott im Fernsehen angucken, vielleicht etwas Triviales lesen, stundenlang telefonieren, ohne Ziel in der Gegend herumschlendern, einfach nur herumhängen…

Es kann richtig gut tun, alle „Ich sollte“-Ansprüche an sich selbst loszulassen, eben mal keine Tagesagenda aufzustellen und ganz bewusst nichts Sinnvolles oder Nützliches zu tun nur weil eben die Vernunft sagt, dass alles sinnvoll und nützlich zu sein hat. Statt dem Sinn dem Unsinn frönen. Das kann ungemein entlasten, besonders, wenn Sie sonst sehr diszipliniert sind… probieren Sie’s aus! 🙂

Na, wie gehen Sie denn?

Unser Gang verrät viel darüber, wer wir sind und wie wir uns fühlen. So gehen Männer anders als Frauen, Ältere anders als Kinder und ein fröhlicher Mensch anders als ein deprimierter.
Ein Experiment zeigt nun, dass dies auch umgekehrt funktioniert: Der Gang kann unsere Psyche beeinflussen. Ließen die Probanden die Schultern hängen und bewegten sich eher deprimiert, dann neigten sie auch zu einer negativeren Stimmung. Nahmen sie eine positivere Gehhaltung ein, hob dies auch ihre Laune.
Nach Ansicht der Forscher könnte dieses Biofeedback daher eine vielversprechende und simple Methode sein, gegen Depressionen und Niedergeschlagenheit buchstäblich anzugehen.
 
Quelle:
› Johannes Michalak (Universität Witten Herdecke) et al., Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, doi: 10.1016/j.jbtep.2014.09.004

Mit Fragen das Leben verändern

Indem wir gezielt Fragen einsetzen, können wir unsere Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung lenken. Wie wär’s, sich jeden Morgen einige optimistische und aufbauende Fragen zu stellen? – Und diese natürlich auch zu beantworten. Fragen Sie sich morgens also beispielsweise:
 
• Wofür könnte ich momentan ganz besonders dankbar sein?
• Wen oder was liebe ich?
• Was begeistert mich?
• Was ist das Beste, das mir heute passieren könnte?
 
Probieren Sie dies einmal für 21 Tage aus und Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass sich Ihr Blick in die Welt verändert.
 
Idee nach Anthony Robbins 🙂

Gedanken und Gefühle mit dem Körper lenken

Jeder Gedanke hat unmittelbar Auswirkungen auf den Körper. Hormone werden ausgeschüttet, die Aktivität des Kreislaufsystems und der Drüsen wird angeregt oder gedrosselt, die Motorik wird in Bewegung versetzt oder verlangsamt. Umso wichtiger, negative Gedankenschleifen, die zu keiner Lösung führen, gezielt abzubrechen und sich auf Angenehmeres zu konzentrieren, denn eine dauerhaft miese Stimmung schadet nicht zuletzt auch der Gesundheit.
 
Außer dass wir unsere Gedanken gezielt auf Schönes lenken können wir uns auch ganz bewusst in eine Körperhaltung begeben, die zu einer heiteren und optimistischen Stimmungslage passt. Wer aufrecht geht und den Blick in die Weite richtet, wird sich anders fühlen und sich andere Gedanken machen als jemand, der gebückt und mit gesenktem Blick entlangschlurft.
 
Nutzen Sie die wechselseitige Wirkkraft von Körper, Geist und Seele aufeinander für Ihre persönliche Stimmungspflege. Mit etwas Übung haben destruktive Grübeleien keine Chance mehr sich dauerhaft in ihren Gedanken und Gefühlen einzunisten. 🙂

Guter Job – gutes Leben?

Arbeit nimmt einen großen Teil unserer Lebenszeit ein. Vielen Unternehmen ist deshalb ein gutes Betriebsklima wichtig, denn sie wissen, dass sich eine positive Arbeitshaltung auch positiv auf die Produktivität auswirkt. Doch steigt mit der Arbeitszufriedenheit auch das persönliche Wohlbefinden? Und welche Rolle spielt dabei das Einkommen?

Wie in einer aktuellen Studie der Hochschule Fresenius dokumentiert wird, besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden. Wem sein Job Spaß macht, fühlt sich auch nach Feierabend wohler.

Dies ist dann der Fall, wenn wir
• einen Sinn in dem sehen, was wir tun
• wir die Aufgaben für interessant halten
• Aufstiegsmöglichkeiten gegeben sind
• uns Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen
• das Team konstruktiv zusammenarbeitet
• die Unternehmenskultur gut ist
• unsere Arbeit von Vorgesetzten anerkannt wird

Alle diese Faktoren haben Einfluss darauf, wie wohl wir uns an unserem Arbeitsplatz fühlen. Einkommen und Alter konnten dieser Erhebung zufolge mit dem Wohlbefinden nicht eindeutig in Verbindung gebracht werden. Auch konnten kaum Unterschiede in Bezug auf das Geschlecht festgestellt werden. Frauen und Männer werteten die Faktoren, die Einfluss auf ihre Arbeitszufriedenheit ausüben, ganz ähnlich.

Bleibt die Überlegung: Wo haben wir Einflussmöglichkeiten? Was ist uns möglich, dafür zu tun, um die Arbeitszufriedenheit zu stärken? – Und was sollten wir lassen, da es sich kontraproduktiv auswirkt? … 🙂