Optimismus lässt sich lernen

Werfen Sie nach persönlichen Rückschlägen häufig entmutigt das Handtuch? Dann sind Sie wahrscheinlich pessimistisch eingestellt und beherrschen damit auch meisterlich die Kunst, sich selbst auszubremsen.
 
Rückschläge lassen sich leichter überwinden und auch neue Aufgaben angehen, wenn dies aus einer optimistischen Haltung heraus geschieht. Dabei brauchen Sie durchaus nicht als Sonnenscheinchen zur Welt gekommen sein – Optimismus lässt sich auch lernen. Dem US-Psychologen Martin Seligmann zufolge werden Sie optimistischer, wenn Sie die eigenen Einstellungen im Hinblick auf vier Aspekte bewusst in Frage stellen.
 
1. Dauer
Optimisten halten Rückschläge für vorübergehend und Erfolge für dauerhaft. Pessimisten vertreten die gegenteilige Ansicht.
 
2. Auswirkung
Optimisten halten die Auswirkungen auch eines kleinen Erfolgs für universell und allgemein gültig, die Auswirkungen eines Rückschlages hingegen für vernachlässigbar. Pessimisten glauben dagegen, dass selbst ein kleiner Rückschlag einen „den ganzen Tag verhagelt“ und auch ein großer Erfolg „den Kohl nicht fett macht“.
 
3. Verantwortung
Optimisten halten sich für Erfolge allein verantwortlich, für Misserfolge hingegen nicht – auch wenn sie unschuldig am Erfolg und mit schuld am Misserfolg sind – bei Pessimisten verhält es sich genau umgekehrt.
 
4. Einfluss
Optimisten schätzen ihren Einfluss hoch ein („Das kriege ich auch noch hin!“) und sehen bei Problemen eher die Chancen. Pessimisten unterschätzen ihren Einfluss und sehen eher die Schwierigkeiten.
 
Also, überlegen Sie: es ist IHRE Lebenszeit. Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“ sondern darum, das Beste daraus zu machen… 🙂

Das Gute-Laune-Journal

Öfters gut drauf zu sein lässt sich effektiv mit einem Gute-Laune-Journal unterstützen. Legen Sie sich einfach im Computer – oder auf dem Papier – die nachfolgenden zwei Listen an:

Die erste Liste trägt den Titel: „Was mir gut tut“, und hier schreiben Sie all die Dinge auf, von denen Sie wissen oder vermuten, dass sie gute Laune fördern. Nehmen Sie sich dafür so lange Zeit, wie Sie möchten.
 Prüfen Sie anschließend, was Sie aus dieser Liste sofort oder demnächst umsetzen können, damit Ihre Stimmung steigt und markieren Sie es.

Die zweite Liste trägt den Titel: „Was mir nicht gut tut“ und hier listen Sie Ihre speziellen Gute-Laune-Killer auf. Prüfen Sie anschließend, was Sie davon sofort oder demnächst aus Ihrem Leben entfernen können, damit Sie entlastet werden und es Ihnen besser geht.

Setzen Sie in beiden Listen Prioritäten! Beginnen Sie mit den Punkten, die Sie am einfachsten und schnellsten erledigen können. Entwickeln Sie danach eine erste Strategie, wie Sie größere Herausforderungen lösen können.

Beglückwünschen Sie sich, wenn Sie einen Punkt erfolgreich umgesetzt haben und notieren Sie spontan, wie Sie sich fühlen. 🙂

Macht mich das glücklich?

Manchmal tun wir immer wieder die gleichen Dinge, obwohl wir wissen, dass sie uns nicht gut tun oder uns sogar schaden. Und hinterher ärgern wir uns, dass wir Zeit oder Energie damit vergeudet haben und wünschen uns, wir hätten es einfach sein gelassen. Kennen Sie das auch?
Wenn dem so ist, dann probieren doch mal folgendes: Sobald Sie sich das nächste Mal bewusst werden, dass Sie gerade wieder etwas tun, dass Sie eigentlich gar nicht tun wollen, dann sagen Sie zu sich selbst mit einer möglichst versöhnlichen und liebevollen Haltung:
 
• Macht mich das jetzt glücklich, wenn ich das tue?
• Macht mich das nach einem Tag glücklicher?
• Macht mich das nach einer Woche glücklicher?
• Hilft mir das, was ich gerade tue, dabei langfristig glücklicher zu werden?
 
Dieses kleine Selbstgespräch hilft dabei, die Perspektive zu verändern. Probieren Sie es einfach mal aus.
 
Und wenn Sie anfangen, sich in Ihren inneren Selbstgesprächen diese Fragen häufiger zu stellen und sie zu beantworten, stellen Sie wahrscheinlich nach einiger Zeit fest, dass Sie immer weniger von den Dingen tun, die Sie nicht glücklich machen. 🙂

Weniger ist mehr

Die meisten von uns haben viel zu viel um die Ohren – Arbeit, Familie, der Freundeskreis, Hobbys, Projekte, Engagements usw. usw. Kein Wunder, dass einem da der Stress kaum loslässt und die gute Laune mehr und mehr einem Gefühl der Überforderung weicht.

Wie wär’s damit, hier einmal innezuhalten und etwas auszumisten? Eine oder mehrere der vielen Verpflichtungen abzuwählen? Das können etliche kleine Dinge sein oder auch etwas Großes.

Hinterfragen Sie, wozu Sie vielleicht gar keine Lust mehr haben oder was Ihnen mehr Arbeit als Freude bringt. Und das streichen Sie dann aus der Liste Ihrer Vorhaben.

Und: Füllen Sie die nun zur Verfügung stehende Zeit nicht mit „irgendwas“ sondern gönnen Sie sich etwas wirklich Schönes, was Sie freut und die gute Laune wieder hervorzaubert. 🙂

Gute-Laune-Kurs in Spandau

Gut drauf sein wenn’s drauf ankommt
mit Gute-Laune-Coach Sigrid Engelbrecht

Beschreibung: Die Stimmung, in der wir sind, beeinflusst ganz unmittelbar unsere Wirkung auf andere. Mit guter Laune und einer optimistischen Ausstrahlung haben wir es leichter, beruflich und auch privat.

 

In diesem Kurs
• lernen Sie leicht anzuwendende Gute-Laune-Macher kennen, die Sie dabei unterstützen, Ihre Stimmung gezielt positiv zu verändern.
• kommen Sie Ihren persönlichen Stimmungskillern auf die Spur und lernen, anders als bisher damit umzugehen.
• erfahren Sie, welche Gewohnheiten Sie dabei unterstützen, gute Laune vermehrt in Ihr Leben zu locken.

Kursnummer: Sp1.228-S

wann & wo: Sa, 16.06.2018, 09:30 – 16:00
Haus der Volkshochschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17, Raum 206

Ansprechpartnerin: Frau Katja Schubert-Linder,
E-Mail: k.schubert-linder@ba-spandau.berlin.de

Nicht jedes Lächeln wirkt positiv

Nicht jedes Lächeln strahlt einfach nur Glück oder Zuneigung aus – es kann auch subtile Signale der Dominanz vermitteln.
 
Wie gut Menschen diese feinen Unterschiede erkennen und welche unwillkürlichen Reaktionen dies hervorruft, haben nun US-Forscher untersucht. Das Ergebnis: Gerade in stressigen Reaktionen registrieren wir unbewusst sehr wohl, welche Art des Lächelns wir als Feedback erhalten. Und das wiederum wirkt sich auf unseren Herzschlag und den Pegel der Stresshormone in unserem Körper aus.
 
Das Lächeln ist ein wichtiger Teil unserer nonverbalen Kommunikation. Es vermittelt unsere fröhliche Stimmung, signalisiert Freundschaft und Kooperation und es zeigt anderen Menschen, dass wir nichts Böses gegen sie im Schilde führen. Unser Lächeln schafft daher Vertrauen und hilft dabei, soziale Bindungen zu festigen. Selbst Hunde haben im Laufe ihrer Domestikation gelernt, das Lächeln des Menschen zu erkennen, wie Studien belegen. Doch Lächeln ist nicht gleich Lächeln, wie man inzwischen weiß: „Menschen lächeln in ganz verschiedenen Situationen und in verschiedenen emotionalen Zuständen“, erklärt Studienleiterin Paula Niedenthal von der University of Wisconsin-Madison.
 
• So lächeln wir ein Baby oder einen geliebten Menschen unwillkürlich mit dem „Belohnungslächeln“ an, das unsere glückliche Stimmung ausdrückt.
 
• Das kooperative Lächeln drückt Verbundenheit oder auch Mitleid aus und bestätigt, dass wir keine Bedrohung sind.
 
• Und mit dem Dominanzlächeln drücken Chef*innen Wohlwollen aus, signalisieren aber gleichzeitig ihren höheren Rang…
 
Quelle: Nicht jedes Lächeln wirkt positiv – www.wissenschaft.de

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune Teil 4

• Seien Sie überzeugt davon, selbst keine Kontrolle über Ihre Gefühle zu haben
• Halten Sie sich ständig vor Augen, dass Sie altern, dass die allgemeine Weltlage immer problematischer und überhaupt alles immer fürchterlicher wird
• Suchen und finden Sie stets ein Haar in der Suppe
• Rechnen Sie immer damit, zu versagen
• Trauen Sie niemandem über den Weg
• Bemühen Sie sich, es allen recht zu machen
• Finden Sie viele einleuchtende Gründe, die „schuld“ an Ihrer schlechten Laune sind: Das Wetter … der Chef … Ihr Partner … das abgestürzte Computerprogramm…
• Beklagen Sie sich ausführlich über andere Menschen, deren mangelnde Sensibilität, deren Charakter, deren Unvermögen, deren Fehler …
• Verlangen Sie von anderen, dass sie alles perfekt machen müssen – und verlangen Sie das vor allem auch von sich selbst
• Glauben Sie fest daran, dass andere Menschen die Macht haben Ihre Gefühle zu verletzen
• Fühlen Sie sich grundsätzlich für andere und deren Wohlbefinden verantwortlich
• Erwarten Sie, dass wichtige Leute Sie mögen müssen
• Rechnen Sie stets mit dem Schlimmsten
• Wenn Sie am Abend zu Hause sind, denken Sie noch einmal an all die fürchterlichen Dinge, die heute passiert sind.
• Gönnen Sie sich kräftige Schlucke aus der Flasche – irgendeine Freude muss man doch auch als chronisch mies gelaunter Mensch mal haben, oder?
• Bleiben Sie möglichst lange auf, damit Sie am nächsten Morgen verkatert, unausgeschlafen und in Hektik einen neuen Schlechte-Laune-Tag starten können.
 
Tja, mit dieser vierteiligen Anleitung zur schlechten Laune sind vielfältige Voraussetzungen geschaffen, für die nächsten Monate immer neue negative Spiralen zu erzeugen… und Sie können nach bewährtem Muster immer wieder von vorn anfangen.;-)

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune, Teil 3

• Seien Sie überzeugt davon, selbst keine Kontrolle über Ihre Gefühle zu haben

• Halten Sie sich ständig vor Augen, dass Sie altern, dass die allgemeine Weltlage immer problematischer und überhaupt alles immer fürchterlicher wird

• Suchen und finden Sie stets ein Haar in der Suppe

• Rechnen Sie immer damit, zu versagen

• Trauen Sie niemandem über den Weg

• Bemühen Sie sich, es allen recht zu machen

• Finden Sie viele einleuchtende Gründe, die „schuld“ an Ihrer schlechten Laune sind: Das Wetter … der Chef … Ihr Partner …

• Beklagen Sie sich ausführlich über andere Menschen, deren mangelnde Sensibilität, deren Charakter, deren Unvermögen, deren Fehler …

• Verlangen Sie von anderen, dass sie alles perfekt machen müssen – und verlangen Sie das vor allem auch von sich selbst

• Glauben Sie fest daran, dass andere Menschen die Macht haben Ihre Gefühle zu verletzen

Sie sehen: Schlechte Laune ist ganz leicht zu haben… 😉

Gebrauchsanweisung für schlechte Laune, Teil 2

 Nicht ganz ernst gemeint – aber sehr wirksam:
• Vergleichen Sie sich stets mit anderen und seien Sie nie mit dem zufrieden, was Sie haben.
 
• Zweifeln Sie an Ihren Fähigkeiten.
 
• Regen Sie sich ständig über Ungerechtigkeiten auf – vor allem über solche, die Ihnen selbst widerfahren sind.
 
• Betrachten Sie sich als Opfer Ihrer Vergangenheit und Ihrer Lebensumstände.
 
• Seien Sie überzeugt davon, ein Pechvogel zu sein.
 
• Machen Sie Ihren Wert immer vom Ergebnis Ihres Handelns abhängig.
 
• Versuchen Sie allen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.
 
• Machen Sie stets gute Miene zum bösen Spiel.
 
• Machen Sie keine Arbeitspausen und wenn doch, bleiben Sie auf ihrem Platz sitzen.
 
• Bewegen Sie sich überhaupt möglichst wenig.
 
• Glauben Sie fest daran, dass Sie sich sowieso nicht ändern können.