Gehen geht immer

Müde, gestresst, schlecht gelaunt und ohne Energie? Dann einfach mal raus an die frische Luft und für eine halbe Stunde spazieren gehen – dabei aber auf jeden Fall das Smartphone stecken lassen und sich weder mit E-Mails, sms oder Musik ablenken.
Gehen Sie einfach los und konzentrieren Sie sich auf Ihre Schritte. Atmen Sie jeweils vier Schritte lang ein, dann vier Schritte lang aus. Finden Sie das Tempo und den Rhythmus, der am angenehmsten für Sie ist.
Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie das, was Sie gerade nervt, bedrückt oder anstrengt, mehr und mehr loslassen können. Beim Einatmen stellen Sie sich vor, von neuer, frischer Energie durchströmt zu werden. Wenn Sie mögen, steigern Sie Ihr Tempo, indem Sie ganz betont kraftvoll ausschreiten.
Wetten, dass Sie sich hinterher erholter und kraftvoller fühlen und dass Ihre Stimmung sich verbessert hat… Dieses Mini-Fitnessprogramm können Sie auch gut mal in der Mittagspause durchführen oder als Auftakt zum Feierabend. 🙂

Immer was zum Lachen haben

Ein Tag ohne Lachen rinnt uns durch die Finger, ist für immer verloren. Vielleicht klingt das wie ein Werbespot für Zahnpflegemittel, doch Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Großhirnrinde eine Sekunde, nachdem wir beginnen zu lachen, elektrische Impulse in alle Richtungen sendet: Wenn wir lachen, bewirken diese Impulse die Ausschüttung von Endorphinen. Diese lindern nicht nur Schmerzen und spenden Trost, sondern vermitteln auch Lebensfreude und ein Gefühl des inneren Wohlbefindens. Deshalb sind Situationen, die uns zu Lachanfällen verleiten, unwiderstehlich. Und wir sollten jeden Tag lachen. Nicht umsonst feiert die Welt einen Weltlachtag, als ein Symbol des Friedens.

Lachen ist ein natürliches Mittel zur Entspannung und kann als eine Art der Meditation angesehen werden. Wenn wir lachen, betreten wir einen Ort, zu dem weder der Verstand noch die Zeit Zutritt haben. Der Verstand lebt von Erwartungen, das Lachen kümmert sich nicht um sie. Lachen erlaubt es uns, uns in einen zeitlosen Zustand zu begeben, in dem wir abschalten und all unsere Sorgen vergessen können.

(Quelle: www.gedankenwelt.de)

SAD – und dann?

SAD – „saisonal abhängige Depression“ – nennen Therapeuten ein Phänomen, das landläufig auch als „Herbstdepression“ bezeichnet wird.
Stimmungstiefs in der dunklen Jahreszeit sind keine Seltenheit und auch keine Einbildung, bestätigen Wissenschaftler – etwas, das wir aus Erfahrung längst wissen.
 
Eine Depression im klinischen Sinne haben dabei jedoch die wenigsten von uns – vielmehr halten es die Experten für ganz normal, dass sich viele in der dunklen Jahreszeit müde, schlapp und lustlos fühlen. Dafür sei eben das fehlende Sonnenlicht verantwortlich.
 
Sonnenlicht hin oder her: niemand ist diesem „Herbstblues“ hilflos ausgeliefert. Bleierner Müdigkeit und trübsinnigen Gedanken lässt sich etwas entgegensetzen. In den folgenden Beiträgen auf ihr-gute-laune-coach.de finden Sie eine Reihe von Empfehlungen, was das jahreszeitliche Stimmungstief lindern hilft. Hier die erste davon:
 
Machen Sie Spaziergänge an der frischen Luft!
Auch wenn es Sie bei Schmuddelwetter nicht wirklich ins Freie zieht – packen Sie sich warm ein und gehen Sie trotzdem raus. Selbst an dunklen Tagen strahlt die Sonne mit bis zu 1.500 Lux durch die Wolkendecke – während in der Wohnung gerade mal 500 Lux herrschen. Außerdem gewinnen Sie durch Bewegung an der frischen Luft und durch das, was Ihnen draußen so begegnet, was Sie sehen, hören und spüren, Abstand zum Alltag und schulen Ihre Achtsamkeit, einfach nur zu erleben was gerade da ist.:-)

3 Fragen für Schwarzseher

Vielleicht neigen Sie auch dazu, eher die negativen Aspekte einer Sache zu sehen als die positiven – und sich dann schnell selbst zu stressen und sich Sorgen zu machen. Sollte dem so sein, dann üben Sie doch einmal konsequent, auch die andere Seite zu sehen. Was immer geschieht – es hat stets mindestens zwei Seiten. Mindestens. Fragen Sie sich deshalb immer:
 
• Wie könnte die Sache verlaufen, wenn gar nichts Schlimmes passiert?
 
• Was könnte an der Situation – wie auch immer sie verläuft – positiv sein?
 
• Was könnte diese Situation an Chancen und Möglichkeiten für mich oder auch für andere in sich bergen?
 
Die Fähigkeit, verschiedene Blickwinkel einzunehmen, befeuert unsere Phantasie, hilft Stress abzubauen und stärkt den Optimismus. 🙂

Ich interpretiere also bin ich…

Jeder von uns hat das Bedürfnis, die Welt, das Geschehen um ihn herum zu erklären.
Wir interpretieren es dann automatisch so, dass es zu unserer Lebenserfahrung, zu unserer Weltanschauung und unseren persönlichen Überzeugungen passt.
Die Art der Interpretation unterscheidet beispielsweise auch Optimisten von Pessimisten. Ob wir die Welt als Optimist*in oder Pessimist*in wahrnehmen, wirkt sich darauf aus,
• wie wir uns aktuell fühlen,
• wie stark unser Selbstvertrauen ist,
• wie wir unseren Selbstwert einschätzen,
• wie wir unsere Leistungen in der Vergangenheit interpretieren,
• welche Ziele wir uns heute setzen,
• mit welcher Motivation wir uns künftigen Aufgaben widmen und
• wie viel Energie wir für diese Aufgaben mobilisieren können.
 
Wär doch mal ein Ding, pessimistische Interpretationen eine nach der anderen unter die Lupe zu nehmen und sich mindestens drei weitere, optimistischere Interpretationen zu überlegen, einfach mal so. Und zu schauen, was sich verändert. 🙂

Zwei Listen für mehr Lebenszufriedenheit

Eigentlich wissen wir ja, was uns guttut und was nicht… nur „vergessen“ wir es im Alltag häufig. Und so tappen wir immer wieder in dieselben Stress- und Schlechte-Laune-Fallen und ärgern uns hinterher darüber, weil wir es ja längst besser wissen… Auch hier geht es – wie so oft! – darum, vom unverbindlichen Denken und Fühlen ins konkrete Tun zu kommen.

  • Fertigen Sie eine Liste an mit der Überschrift: „Was mir nicht gut tut“. Und dann schreiben Sie fünf Minuten lang einfach drauflos. Schreiben Sie alles auf, was Sie nervt, unglücklich macht oder Ihnen die Stimmung nachhaltig vermiest. Prüfen Sie dann, was Sie davon sofort und was Sie demnächst aus Ihrem Leben entfernen können, damit Sie sich davon entlasten und es Ihnen wieder besser geht.
  • Erstellen Sie dann eine Liste mit dem Titel: „Was mir gut tut“. Nehmen Sie sich dafür ebenfalls fünf Minuten Zeit und schreiben Sie wieder drauflos.
Prüfen Sie anschließend, was Sie aus dieser Liste sofort und was Sie demnächst realisieren können, damit Sie Ihre Wohlfühlmomente deutlich vermehren können.
  • Setzen Sie in beiden Listen Prioritäten! Beginnen Sie mit den Punkten, die Sie am einfachsten und am schnellsten verändern können. Entwickeln Sie dann eine Strategie, wie und in welcher Reihenfolge Sie später größere Veränderungen vom Minus ins Plus in Angriff nehmen. 🙂

Raus an die frische Luft – auch wenn’s trübe und nass ist

Der berüchtigte Novemberblues zeigt sich oft in fehlendem Antrieb. Wir sind dann am Tag müde und unkonzentriert und haben einen hohen Schlafbedarf. Oder wir schlafen schlecht und haben dauernd Hunger auf Süßes. Die Ursache ist Lichtmangel. In der Herbst- und Winterzeit muss unser Körper mit anderen Lichtverhältnissen klarkommen als im Sommer. Mediziner nennen dies eine „saisonale Depression“, weil die typische Niedergeschlagenheit sich eben im Herbst und Winter einschleicht und dann im Frühjahr wieder verabschiedet.
 
Meist genügt ein täglicher Spaziergang von einer halben Stunde um sich die gute Laune zu erhalten: bei jedem Wetter. Tageslicht hat eine belebende Wirkung auf den Organismus. Dazu braucht die Sonne nicht zu scheinen – auch das Licht eines Regen- oder Nebeltages ist stark genug. Das Licht wird über die Augen aufgenommen und direkt ins Gehirn transportiert, wo dann entsprechende Gute-Laune-Botenstoffe ausgeschüttet werden. Einfach ausprobieren.
 
Und: Spazierengehen bei Wind und Wetter hat einen angenehmen Nebeneffekt: Immunsystem und Abwehrkräfte profitieren auch davon, und so können wir die eine oder andere Infektion im Vorfeld gut abwehren.:-)

Die Herz-Intelligenz-Übung

Dass der Atem in unmittelbarem Zusammenhang mit unserer Stimmung, dem Wohlbefinden und der Konzentrationsfähigkeit steht, das wissen wir, und doch wir ziehen oft nicht die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis.
 
Je stärker wir unter Druck stehen, desto flacher wird in aller Regel auch die Atmung. Dadurch werden der Körper und vor allem auch das Gehirn mit nur wenig Sauerstoff versorgt. Die Leistungsfähigkeit lässt nach. Immer wieder kleine Pausen einzulegen und sie dazu zu nutzen, möglichst am offenen Fenster oder draußen an der frischen Luft tief durchzuatmen, verschafft uns neue Energien und hebt unsere Stimmung.
 
Diese beruhigende uns stärkende Wirkung des bewussten tiefen Atmens lässt sich noch ausbauen, beispielsweise mit der Herz-Intelligenz-Übung. Sie besteht aus drei Schritten:
1. Innehalten
2. die Aufmerksamkeit zum Herzen hin leiten und
3. während Sie bewusst atmen, Sie sich an etwas Positives erinnern und Sie sich möglichst deutlich die Details dieser Erfahrung vergegenwärtigen – so, als würden Sie es jetzt, in diesem Moment, erleben.
 
Wenn Sie diese Übung durchführen, werden Sie feststellen, dass Sie ruhiger werden und dass Energie Sie durchströmt. 🙂

Wenn Glück sich messen lässt…

„Zufriedene Menschen leben im Norden, unzufriedene in Berlin“ titelt der Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe.

Demnach seien laut der Studie zum „Glücksatlas 2017“ In Berlin lebende Menschen weniger zufrieden als in den meisten anderen Regionen des Landes. Na, mich können die nicht meinen. Ich lebe in Nord-Berlin 😉 und mir geht’s ganz prima. Bezweifle, dass da Flensburg eine Steigerung darstellen könnte…

Witzigerweise sind laut Studie die Franken glücklicher als die Bayern. Woran das wohl liegen mag?

Wer mehr über den aktuellen Glücksatlas wissen möchte, hier der Link:

http://www.gluecksatlas.de

Gute Laune schützt vor Grippe

Der Hirnforscher Prof. Richard Davidson von der Universität Wisconsin hat vor knapp zehn Jahren bei 52 Testpersonen erforscht, welche Faktoren Einfluss auf die Wirksamkeit von Impfstoffen nehmen können. Seine Studie, über die das amerikanische Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Science“ berichtete beweist, dass ein direkter Zusammenhang zwischen den positiven Gefühlen und der Immunabwehr besteht. Die Versuchspersonen, Frauen im Alter zwischen 57 und 60 Jahren, mussten entweder über ihr schlimmstes oder ihr glücklichstes Erlebnis berichten und fünf Minuten lang darüber schreiben.
 
Die Forscher zeichneten davor und anschließend die Aktivitätsmuster im Gehirn der Probandinnen auf. Und stellten fest: Die positiven Erlebnisse aktivieren den linken Teil des präfrontalen Kortex, die negativen Gefühle aktivieren den rechten Teil.
Anschließend erhielten alle Teilnehmerinnen eine Grippeimpfung. Über einen Zeitraum von sechs Monaten kontrollierten die Ärzte die Antikörper der Versuchspersonen: Tatsächlich hatten die Frauen, die die positiven Erlebnisse aufgeschrieben hatten und deren linker Teil des Kortex aktiver war, mehr Antikörper im Blut als die Probandinnen mit den negativen Erlebnissen.
 
Bedenkenswert, was? Nun bin ich zwar keine Hirnforscherin, aber ich habe überlegt, ob sich das nicht auch auf unsere Ernährung und die Aufnahme und Verwertung von Vitaminen, Mineralstoffen etc. übertragen lässt. Also dass dann, wenn wir gut drauf sind beim Essen, der Körper deutlich mehr davon profitiert als wenn wir unser Essen mies gelaunt in uns hineinschaufeln… 🙂